Feminines vs. maskulines Posing: die Kopfneigung

Die Wirkung der Kopfneigung bei Portraits: feminin und sanft im Gegensatz zu maskulin und dominant

Die Kopfneigung hat eine starke Bildwirkung, da diese mit der westlichen Körpersprache verbunden ist. Je nach Richtung der Neigung zur tiefen oder hohen Schulter wird Dominanz (maskulin) oder Sanftheit (feminin) ausgestrahlt.

Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf maskulin oder feminin, sondern auf Dominanz oder Sanftheit. Und diese Eigenschaften können sowohl Männer als auch Frauen haben!

Wie kommt diese Bildwirkung zustande?

Die Bildwirkung kommt durch unsere erlernte Körpersprache bzw. unsere erlernte Deutung dieser zustande. Daher spreche ich hier von einer westlichen Sichtweise, da es kulturell bedingt Unterschiede geben kann.

Stehen wir nicht frontal absolut gerade ausgerichtet auf beiden Beinen, ist eine Schulter höher als die andere. Je stärker die Kippung im Becken ist (Standfuß zu Spielfuß), desto stärker kippen unsere Schultern in die Gegenrichtung zum Becken.

Neigung zur hohen Schulter (sanft/feminin)

Durch die Kopfneigung zur hohen Schulter entsteht folgendes:

Neigung zur tiefen Schulter (dominant/maskulin)

Durch die Kopfneigung zur tiefen Schulter entsteht folgendes:

Resümee: Feminines vs. maskulines Posing

Bitte daran denken: Je nach Bildaussage passt eine maskuline Pose auch wunderbar zu einer Frau und eine feminine Pose zu einem Mann. Allerdings sollte man nicht gerade eine feminine Pose bei einem Firmenportrait bei einem Mann anwenden.

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