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Fotolexikon U

In diesem Fotolexikon werden Fachbegriffe rund um die Fotografie erklärt.

Überbelichtung

Überbelichtung

Wenn Bereiche im Foto komplett weiß sind und keinerlei Zeichnung mehr haben, in der Realität dies aber nicht der Fall ist, hat man eine Überbelichtung. Es ist also zuviel Licht auf den Bildsensor gefallen und diese Bereiche sind „ausgefressen“. Im Bild werden auch die Farben verblassen bzw. zu hell erscheinen.

Eine Überbelichtung ist im Histogramm sichtbar. Bei einer Überbelichtung stößt der Berg an der rechte Seiten des Histogramms an und wird dort gekappt. Hat man eine Live-View Funktion mit eingeblendeten Histogram, ist das vor der Aufnahme bereits absehbar.

Zusätzlich bieten viele Kameras eine Überbelichtungswarnung. Ist diese aktiviert, werden überbelichtet Bildteile blinkend dargestellt. Das kann sowohl während dem Aufnahmevorgang im Live-View wie auch nach dem Aufnehmen bei der Bildkontrolle passieren.

Natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme. Möchte man High-Key-Aufnahmen erstellen, arbeitet man mit Gegenlicht und hat große Bildteile komplett weiß. Auch hier wird die Überbelichtungswarnung anspringen, was aber für diese Bildbereiche wegen High-Key logisch ist. Dabei darf man aber High-Key nicht mit Überbelichtet verwechseln!

Überbelichtungswarnung

Überbelichtungswarnung

Liegen überbelichtete Bildbereiche vor, können diese Problemstellen von der Kamera über die Überbelichtungswarnung im Display angezeigt werden. Diese überbelichteten Stellen sind nur noch weiß ohne eine Zeichnung und blinken als Warnung. Man spricht auch von ausgefressen.

UHS (Ultra High Speed)

UHS (Ultra High Speed)

Geschwindigkeitsklassen für SD-Speicherkarten: Der Standard, der die Geschwindigkeit beschreibt, die für Schreib- und Lesezugriffe auf SD-Speicherkarten genutzt werden kann. Für uns Fotografen bedeutet das, Augen auf bei Wahl des Speichermediums. Ansonsten werden wir bei einem Shooting mit vielen Fotos in kurzer Zeit durch den Speichervorgang ausgebremst!

Es gibt verschiedene Geschwindkeiten:

Dagegen steht der bisherige Normal Speed mode (Speed Classes 2, 4, 6) und High Speed mode (Speed Class 10).

Unterbelichtung

Unterbelichtung

Wenn Bereiche im Foto komplett schwarz sind und keinerlei Zeichnung mehr haben, in der Realität dies aber nicht der Fall ist, hat man eine Unterbelichtung. Es ist also zu wenig Licht auf den Bildsensor gefallen und diese Bereiche sind „abgesoffen“. Im Bild werden auch die Farben verblassen bzw. zu dunkel erscheinen.

Eine Unterbelichtung ist im Histogramm sichtbar. Bei einer Unterbelichtung stößt der Berg an der linken Seiten bei den Tiefen des Histogramms an und wird dort gekappt. Hat man eine Live-View Funktion mit eingeblendeten Histogram, ist das vor der Aufnahme bereits absehbar.

Zusätzlich bieten viele Kameras eine Unterbelichtungswarnung. Ist diese aktiviert, werden unterbelichtet Bildteile blinkend dargestellt. Das kann sowohl während dem Aufnahmevorgang im Live-View wie auch nach dem Aufnehmen bei der Bildkontrolle angezeigt werden.

Natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme. Möchte man Low-Key-Aufnahmen erstellen, arbeitet man mit großen Bildteilen in dunkler Farbe. Auch hier wird die Unterbelichtungswarnung anspringen, was aber für diese Bildbereiche wegen Low-Key normal ist. Dabei darf man aber Low-Key nicht mit Unterbelichtung verwechseln!

Unterbelichtungswarnung

Unterbelichtungswarnung

Liegen unterbelichtete Bildbereiche vor, können diese Problemstellen von der Kamera über die Unterbelichtungswarnung im Display angezeigt werden. Diese unterbelichteten Stellen sind nur noch schwarz ohne eine Zeichnung und blinken als Warnung. Man spricht auch von abgesoffen. Je nach Kamera wird diese Unterbelichtungswarnung angeboten bzw. muss im Menü aktiviert werden. Teilweise kann die Warnfarbe eingestellt werden. Bei meinen Kameras sind diese i.d.R. blau.

USB (Universal Serial Bus)

USB (Universal Serial Bus)

Die USB-Schnittstelle hat 2 Funktionen:

Wie haben also mit dem „Universal Serial Bus“ eine fast universelle Lösung. Allerdings wird durch verschiedene Stecker (und Weiterentwicklungs des Standards) das universell relativiert. Je nach USB-Typ ist der Stecker entsprechend unterschiedlich, wobei die neuen Stecker vom Typ C eine wirklichen Mehrwert darstellen, da dieser verdrehsicher ist. Einfach einstecken und egal welche Seite, es passt.

USB-Versionen

Es gibt verschiedene Versionen von USB, die sich in der Art des Steckers wie auch durch die Übertragungsgeschwindigkeit unterscheiden!

Es lohnt sich also auf jeden Fall auf diese Möglichkeit bei der Kamera zu schauen. Das kann einem ein externes Ladegerät ersparen, wenn das Laden über USB 3.1 möglich ist.

UV-Filter

UV-Filter – UV-Strahlung zu unterdrücken

Der UV-Filter lässt ultraviolettes Licht nicht durch, was die Bildqualität verschlechtern kann. Allerdings haben die meisten Kameras eh bereits einen UV-Filterung eingebaut, was einen externen UV-Filter nutzlos macht.

Gerne werden UV-Filter verkauft mit dem Hinweis, dass die Frontlinse der Kamera geschützt wird. Das kann man sich durchaus zunutze machen, wenn man in Bereichen unterwegs ist, die eine Zerstörung der Kamera bzw. des Objektives zur Folge haben kann. Dazu gehört beispielsweise Fotos mit brennender Stahlwolle. Fliegt ein Funke ungünstig auf die Optik, dann hat meinen einen Schaden.

Eventuelle Nachteile eines Filters allgemein: Ist der Filter nicht präzise, kann es zu einer verschlechterung der Optischen Qualität kommen, was man dann durchaus auf Fotos sehen kann. Also sehr genau den Filter testen, bevor man eine große Anzahl von Fotos durch einen Dauergebrauch eines Filters verschlechtert!