Fotos versenden und mit anderen teilen

Nach einem Shooting möchte man die erstellten Fotos bzw. eine Auswahl davon den Shooting-Teilnehmern zur Verfügung stellen.

Fotos per E-Mail: Vor- und Nachteile

Das Versenden von Fotos per E-Mail scheitert sehr schnell an den Dateigrößen. Je nach E-Mail-Provider werden dann die E-Mails nicht versendet bzw. zugestellt. Das ist also nur eine Möglichkeit bei kleinen Dateigrößen! Ein Versenden von unbearbeiteten Fotos (womöglich in RAW) ist per E-Mail kein großer Spaß und führt bei manchen dazu, dass dann mehrere E-Mails versendet werden.

Vorteil ist der Schutz der Fotos. Diese werden direkt zugestellt und man könnte die Dateien noch per Kennwort schützen.

Bildqualität egal beim Versenden?

Dabei wird oft WhatsApp genutzt. Leider wird bei der Übertragung per WhatsApp die Bildqualität stark merklich reduziert und man kann auch wegen Datenschutz in Probleme schlittern.

Bildqualität erhalten und große Downloads möglich

Anbieter von Speicherplatz

Andere Dienste bieten durchaus die Möglichkeit, Fotos und Dateien anderen in einem geschützten Rahmen zur Ansicht oder als Download zur Verfügung zu stellen.

Zu diesen Diensten zählt z.B. Dropbox und WeTransfer.

Dropbox

Dropbox gibt es seit 2007 als Filehosting-Dienst des amerikanischen Unternehmens Dropbox Inc. In der kostenlosen Variante werden einem 2 GB Speicher zur Verfügung gestellt. Die kostenlose Basic-Variante gibt es unter https://www.dropbox.com/de/basic

WeTransfer

Bei WeTransfer können gratis Dateien und Fotos bis 2 GB versendet werden. Der Name des niederländischen Dienstes ist Programm – „we transfer“ bedeutet nichts anderes als „wir übertragen“. Der Schwerpunkt von WeTransfer (2009 eingeführt) ist nicht das dauerhafte Speichern von großen Dateien, sondern das Versenden großer Dateien an Empfänger. Dabei kann es sich um einen oder mehrere Empfänger handeln. Der Transfer steht auch nur für eine begrenzte Zeitdauer (7 Tage) zur Verfügung.

Zu finden ist der Dienst unter https://wetransfer.com/

Alternativen zu Dropbox und WeTransfer:

Es gibt viele verschiedene Dienste im Internet, die einen Datentransfer anbieten. Hier ist immer die Frage, wem vertraut man, und wer bietet die richtigen Konditionen (sowohl bei Preis, Volumen als auch beim Komfort).

Im Folgenden eine kleine Auswahl von Anbietern:

Eigene Cloud erstellen

Wer allen externen Cloudspeichern misstraut, kann sich auch eine private Cloud aufbauen. Dazu muss das eigene Netzwerk von außen erreichbar sein, und man sollte auch über eine sehr schnelle Datenanbindung verfügen.

Jetzt kann man den passenden Cloud-Dienst installieren bzw. nutzen. Benutzt man bereits eine Fritzbox, kann hier die Cloud freigeschaltet werden.

Auch besteht bei den meisten NAS-Geräten die Möglichkeit, eine Cloud freizugeben.

Egal, welche Heimlösung man wählt, man sollte immer schauen, dass die Geräte über die aktuelle Software zum Schutz der Daten verfügen!